Eine kurze Zeit, für diese große Bedeutung!

Die Lampe strahlte auf das Klavier, etwas vom Staub bedeckt. Stille prägte den Moment, der Raum war leer - doch er war da. Die Wärme der Heizkörper war auf der Haut zu spüren und der angenehme Duft der Kerze betörte seine Sinne. Er saß ganz reglos dar, etwas zu lebendig.

Der Geruch des Flurs, die Geräusche des Leids, die verlorenen Seelen umkreisten Ihn schon so oft. Alles im sterilen Weiss - umgeben von der Einsamkeit. Jeder Blick eines Menschen, so Sehnsüchtig wie nie zuvor gesehen - nach der Erlösung flehend. 

Starke Wirkungen von der Pein des Schicksals. Laster, die seine Seele erstarren liesen. Der Gedanke an den Grund, liess Ihn einfach nicht los. Neuigkeiten - so starkt geprägt von Schmerz und Leid. Die Zeit blieb für Ihn nicht stehen, sie flog an Ihm vorbei. Lediglich die letzten Minuten seines Lebens waren jetzt noch frei. Gar waren diese Minuten noch nicht gekommen, so waren Sie ihm ziemlich nah. Jedes Wort von so greifbarer Nähe - sein Verstand kam nicht mehr klar.

Der eiserne Wille, dem Schicksal ein Feind zu sein, hält Ihn am Leben um sein eigenes Ich zu sein. So oft versteckt, die Gefühle der Angst. Verdrängt in Tränen, vergessen im Glauben, erhofft in der Nähe.

Er stellte sich lediglich die Frage, wie oft man die Gedanken steuern kann!?

 

Er bewegte seinen Kopf, senkte Ihn etwas ab - als er von den Erinnerungen loslies. Der Blick auf den Tisch, ergab das Übliche - mehr Chemie, als sein Herz verträgt.

 

 

1.11.08 19:36

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