Mit dem Alltag unter vier Augen

// Die Lampe strahlte wärme in sein Gesicht, während seine Ohren nur den Klang der klirrenden Tastaturen wahrnahmen. Sein Atem – hörte er nicht, seine Gedanken schienen zum greifen nah. Der Fuß wippte zum Takt und ließ die Umwelt leichte Ungeduld üben. Das leise Pfeifen drängte sich förmlich – aufdringlich in den Kopf. Seine Augen – fixiert auf ein Objekt, dass durch seine quadratische Form gegen jegliche harmonisch- geometrische Wahrnehmung verstieß, ließen einen leichten Schmerz fühlen. Mit einem Blick nach unten erblickte er den Schreibtisch und ihm wurde klar, wo er sich befand: //

 

Wenn man sich mal Gedanken zu seinen Kollegen an seinem Arbeitsplatz in seinem Leben und seinem Alltag macht, stößt man oft auf Interessen- und Meinungskonflikte. Man weiss, dass überwiegend nur die drei plausiblen Möglichkeiten für den Umgang mit seinen Kollegen in unserer Gesellschaft herrschen. Zu einem wäre da die Freundschaft, die man auf seinem Arbeitsplatz aufbaut. Die meiner Meinung nach öfter praktizierte Möglichkeit wäre die neutrale Umgangsart mit den Menschen, die man so gut wie jeden Tag vor seinen Augen hat. Jedoch gibt es auch noch die dritte Möglichkeit, leider auch oft der Fall – nämlich das Äußern bzw. Empfinden von Hass gegenüber seinen Begleitern in der Arbeitswelt. Die Konsequenzen die daraus folgen, führen nicht zu selten zu "mobbing" oder gar Ausführung von "verbaler" bzw im Extremfall zur "körperlichen" Gewalt. Hass ist die letze Möglichkeit - die dann eintritt, falls die Ebene überhaupt gegeben wird.

Ich – persönlich, fand nie einen Platz in diesen drei Theorien meinen Arbeitsalltag. - zu Recht, wie ich aufgrund meiner eigens praktizierten Methode behaupten kann. Das vermeiden jeglicher Konfrontationen und Missverständnissen am Arbeitsplatz, ist die Grundidee – die dieser Methode das besondere etwas gibt. Man ist von jedem isoliert, und ist doch in seiner nähe. Dem Ausführen der bezahlten Tätigkeiten steht auch nichts mehr im Wege, da die Kommunikation immer nur auf einer Ebene bleibt, die viele Menschen als Informationsauffasende- Ebene bezeichnen. Im Endeffekt zieht man nur Vorteile daraus, auch wenn dieses von vielen als Kontaktscheu betrachtet wird. Das Aussondern von Emotionen auf dem Arbeitsplatz, verschafft nicht nur einen neutralen Boden, sondern beweist die Selbstbeherrschung der eigenen Person. Leider ist die Stimmung im Nachhinein etwas Emotionsgeladen, falls es zu einer Konfrontation kommen sollte - nach so einem emotionsstillem Arbeitsalltag. Jedoch übt sich auch hier die Selbstbeherrschung und lässt viele Wege offen, wie man diese bewältigt.

 

 

Er drehte sein Kopf um einige Grad und versuchte es zu verstehen, während er diese Menschen sah - die wie eine Puppe da saßen und Marionettenähnliche Züge aufwiesen...

 

 

// Die strahlende Wärme hörte auf. Die Iris wurde größer - das Licht weniger. Die letze Lampe erlischte und die Schlosszylinder waren sehr deutlich zu hören...

 

 

23.5.07 16:57

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