2007

 

 

Vorsätze für das Jahr 2007...?! :

 

 

 

...Wir sind nicht unser Schicksals Schmied..!

 

 

28.6.07 14:31, kommentieren

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Der elende Alltag und die gewissen Minuten Ruhe...

 

Mit dem Gefühl, dass er auf der Stelle einschlafen könnte, überschreitete er wie jeden Morgen, jeden Tag, jede Woche, alle fünf Tage und zur gleichen Zeit, die Türschwelle. Im Hintergedanken das ständige schlechte Gewissen, warum er nicht einfach im Bett geblieben ist und auf den paradoxen Alltag verzichtet hat. Er ließ sich zu der Annahme inspirieren, dass der Alltag vielleicht doch nicht so Sinnlos ist, weil er sonst nur Sinnlos rumstizen würde. Diesen Gedankengang zu hinterfragen, schien ihm nicht fremd zu sein und doch erfüllte ihn ein zufriedenes Gefühl mit einem ruhigen Gewissen. Mit jedem Schritt, verändern wir unser Leben?! Wie in seiner Kindheit kam ihm der Augenblick vor, der von dem warmen Hauch seines Atems und des wunderschönen Anblicks der Wiederspiegelung dessen in der eisigen Luft, geprägt war. Nach einem kurzen Blick auf den Boden, verharrte sein Blick auf seine Schuhe, mit der Vorstellung seiner Kinderschuhe, die er immer im Winter trug. Er versank in Gedanken: "Eine wunderschöne Landschaft, mitten in den Wüsten Kasachstans, geprägt von einer einzigen Decke aus weißem Gold. So perfekt und wunderschön, wie sein sorgenloses Leben in den Kinderschuhen und den zwei einzigsten Personen auf der Welt, die man liebte. Der hervorstechende Geruch, der von dem Dampf aus dem Kamin kam, lies ihn schon in den Kinderschuhen, das Gefühl der Wärme und Geborgenheit in seinem zu Hause spühren. Mit einem anderen Blick in die Ferne, die alles andere alles wunderschön in unseren Augen wiederspiegeln würde, war für ihn nicht mal wahrzunehmen. - Warum können wir nicht in unseren Kinderschuhen bleiben und sich im Leben über die kleinsten Dinge und sinnlosesten Aktionen begeistert freuen? Er starrte auf seine Füße und fragte sich ob er den nächsten Schritt, der wie jeder Schritt, alles zuvor in den Sekunden geschehene in die Vergangenheit setzt, tun soll. Mit einem kurzem Wischen über das Glas seiner Uhr, die mit Feuchtigkeit beschlagen war, erblickte er die Uhrzeit und ihm wurde klar, dass er sich beeilen musste. So gingen die Gedanken, wieder dort hin, wo sie wohl immer bleiben, in den Momenten der Ruhe - in den Momenten, wo der Alltag aufhört...

3.5.07 21:28, kommentieren

neue Gedanken

 

Es war sechs Uhr morgens, als er aufwachte und aus seinem Fenster starrte, wobei er nur die Laternen in der Dunkelheit sichten konnte. Er stellte sich die Frage, warum er so früh auf den Beinen ist und schloss die Augen für einen kurzen Augenblick. Wer umgibt ihn bzw was ? Bildete das seine Umwelt? Die Umwelt aus seiner Sicht betrachtet, aus nur wenig Personen bestehend - die er überhaupt erst wahrnahm, zwang ihn zur Kapitulation gegen das eigene Gewissen. Der grausige Gedanke, der ihn langsam umringte, sich dem Teufel anzuschliessen und in das ewige Paradies der Dunkelheit einzudringen, war ihm nicht fremd. Jedoch machte ihm die Tatsache, dass er glaube er sei im Himmel, mehr Angst - als der Packt mit dem Teufel. Im Endeffekt machte er sich sorgen, dass er genau wusste, dass so gut wie jede Tat ein Mittel zum Zweck ist! Sind wir so banal geboren? Werden wir so grausam aufgezogen? Er liess sich nicht durch das Klingeln des Telefons aus der Ruhe bringen und führte seinen Gedankengang fort: Warum klingelt das Telefon? Klingelt es aus reinem Zufall? - vom Herzen, aus dem Bauch heraus ruft ihn einfach jemand an? Oder ist es einfach die banale Tatsache, dass jemand was von ihm will? Er beschloss, bei der ersten Tatsache zu bleiben - wobei er genau wusste, dass die zweite die einzig Richtige ist !

3.5.07 21:25, kommentieren